Aktuelle Änderungen - Suchen:






Projektträger:
ISL e. V.
Dr.-Salvador-Allende-Platz 11
07747 Jena
Telefon: (03641) 234795
Email: info@isl-ev.de

.

JobBudget - ein Modellprojekt für den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

Das bundesweite ModellprojektJob Budget wird koordiniert von Barbara Vieweg von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben e.V. in Jena. AUF KURS sprach mit ihr:

AUF KURS: Frau Vieweg, was ist das Modellprojekt JobBudget?

Barbara Vieweg: JobBudget ist ein Projekt, das sich aus Mitteln des Ausgleichsfonds des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung speist. Es erprobt Wege aus der Werkstatt für behinderte Menschen in den Arbeitsmarkt und verknüpft dabei Werkstattleistungen mit den Leistungen von Integrationsdienstleistern.

AUF KURS: Was ist das Ziel?

Barbara Vieweg: Das Ziel ist, die an verschiedenen Stellen vorhandenen Kompetenzen, Verfahren und Hilfen in Module umzusetzen und Verknüpfungen zwischen den unterschiedlichen Anbietern und Dienstleistern herzustellen, um für Menschen mit Behinderung den Übergang zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu gestalten. Genutzt werden soll dabei das Persönliche Budget.

AUF KURS: Wer ist beteiligt?

Barbara Vieweg: Wir haben fünf Praxisprojekte in Lüneburg, Lübeck, Fürstenwalde, Bitburg und Jena. Die Begleitung übernimmt die Hamburger Arbeitsassistenz, die Access Integrationsbegleitung in Erlangen und die BAG Unterstützte Beschäftigung. Besonders wichtig ist auch auch die Beteiligung der BAG:WfbM als strategischer Partner.

AUF KURS: Welche Laufzeit hat das Projekt?

Barbara Vieweg: Angelegt ist es von 2008 bis 2011.

AUF KURS: Können Sie schon erste Erfolge vorweisen?

Barbara Vieweg: In Lübeck sind die Kooperationsvereinbarungen mit den örtlichen Werkstätten abgeschlossen, in den anderen Regionen steht dies bevor.

AUF KURS: Ihre nächsten Schritte?

Barbara Vieweg: Wir nehmen die Arbeit an den Dienstleistungsmodulen auf, organisieren die Kooperation und verpreislichen unser Angebot.

AUF KURS: Was steht am Ende Ihres Weges?

Barbara Vieweg: Wir erproben unser Modell in der Fläche und machen es anderen Regionen nutzbar, indem wir die Module publizieren. Damit die Übertragung gelingt, sind jetzt schon die Reha-Träger über einen Beirat mit im Boot.